Ausbildung zum Funkamateur

Der Besitz von Amateurfunkgeräten und der Empfang von Amateurfunk-Aussendungen sind in Deutschland jedem erlaubt. Um aber als Funkamateur am Amateurfunk teilnehmen und senden zu dürfen, benötigt man ein Rufzeichen. Dieses Rufzeichen wird nach bestandener Lizenz-Prüfung durch die Bundesnetzagentur zugeteilt.

In Deutschland gibt es zwei Amateurfunk-Klassen: Die Klasse E (eingeschränkte Sendeleistung, nur ausgewählte Frequenzen) ist für Einsteiger gedacht. Die Klasse A erfordert höhere technische Kenntnisse, dafür gibt es keine weiteren Einschränkungen. Eine nachträgliche Aufstockung von Klasse E auf Klasse A ist möglich.

Funkkurs Klasse E und Klasse A

Derzeit läuft im Ortsverband R01 kein Funkkurs. Für einen neuen Kurs steht noch kein Termin fest.

Mit hoher Disziplin lässt sich mit den folgenden drei Lehrbüchern von Eckhard Moltrecht selbst auf Lizenz vorbereiten:

Klasse E: Amateurfunklehrgang: Technik für das Amateurfunkzeugnis Klasse E und Amateurfunklehrgang: Betriebstechnik und Vorschriften
Klasse A: Amateurfunklehrgang: Technik für das Amateurfunkzeugnis Klasse A und Amateurfunklehrgang: Betriebstechnik und Vorschriften

Fernlehrgang Klasse E und Klasse A

Für Mitglieder des DARC hat der Funkamateur Eckart Moltrecht (DJ4UF) einen Fernlehrgang für Klasse E und A entwickelt. Hier sendet ein Lehrgangs-Pate einen Lernbrief per E-Mail an den Teilnehmer. Der Teilnehmer arbeitet den Brief dann in seinem eigenen Tempo durch, beantwortet anschließend die zum Brief gehörenden Prüfungsfragen und sendet diese zurück an seinen Paten. Der Pate korrigiert die Antworten und sendet dann den Lösungsbogen und den nächsten Brief an den Teilnehmer.

Der Pate für den Ortsverband Düsseldorf ist Dieter (DL6EZ), der zu den Details informiert.

Ansprechpartner

Hans Dieter Böckenkamp, DL6EZ
E-Mail: dl6ez@darc.de

Begleiteter Funkbetrieb

Einige Mitglieder des Ortsverbands sind im Besitz eines Ausbildungsrufzeichens. Damit ist es möglich, dass noch nicht lizenzierte Personen echten Funkbetrieb machen und auf Sendung gehen. Voraussetzung dafür ist, dass der lizenzierte Funkamateur neben dem Funkgerät sitzt und der Funker das Ausbildungsrufzeichen nutzt, welches dem Funkamateur zugeteilt ist. Diese Praxis ermöglicht interessierten Personen, auf legalem Weg erste Erfahrungen mit dem Funkbetrieb zu machen.

Falls Interesse besteht, lohnt ein sonntäglicher Besuch auf unserer Clubstation. Mit etwas Glück (oder nach vorheriger Ankündigung) ist dann auch ein Funkamateur mit Ausbildungsrufzeichen vor Ort.

Kosten

Dieser Absatz soll dem Interessierten helfen, die auf ihn zukommenden Kosten für eine Amateurfunk-Lizenz einzuschätzen.

Die Lizenz-Prüfung bei der Bundesnetzagentur kostet für die Klasse E etwa 80 Euro und für die Klasse A etwa 110 Euro. Nach bestandener Prüfung kommen noch einmal einmalig etwa 70 Euro für die Lizenz und die Zuteilung eines Rufzeichens dazu. Zusätzlich berechnet die Bundesnetzagentur jährlich eine Gebühr in Höhe von grob 29 Euro, die jährlich neu berechnet wird und sich aus Gebühren für das "Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln" (EMVG) und Gebühren für das "Telekommunikationsgesetz" (TKG) zusammensetzten.

Die Mitgliedschaft im Deutschen Amateur Radio Club e.V. (DARC) - einschließlich Haftpflichtversicherung und monatlicher Vereinszeitschrift - kostet 96 Euro (Jugendliche und Studenten bis 27 Jahre zahlen weniger). Es gibt auch eine halbjährige Probe-Mitgliedschaft, die kostenfrei ist.

Die Teilnahme an Funkkurs oder Fernlehrgang ist für Mitglieder des DARC kostenfrei.